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Lesung: Kurt Tucholsky – Literatur, Zeitgeschichte und Blick aufs Land

Kurt Tucholsky (1890-1935), obwohl ein Berliner Großstadtkind, suchte zeitlebens Orte der Abgeschiedenheit und Stille. Stilsicher bewegte er sich zwischen Metropolenwahnsinn und provinziellen Rückzugsorten – diese Zerrissenheit spiegelt sich auch in vielen seiner Arbeiten wider.
Auf den Spuren des bedeutenden Schriftstellers und Journalisten stellt Sunhild Pflug ausgewählte Texte zum Thema vor, biografische Einlassungen versuchen eine Annäherung an den Autor, der zu den wichtigsten und brillantesten Stimmen der Weimarer Republik zählte und bis heute nichts an Aktualität verloren hat.
Sunhild Pflug, geboren in Dresden, beschäftigt sich seit dem Studium der Neueren deutschen Literatur an der FU Berlin mit Kurt Tucholsky und seiner Zeit. 2015 erschien „Da stehn die Häuser, und lassen in sich hausen …“ Kurt Tucholskys Wohnorte in Berlin (Frankfurter Buntbücher 56) im Verlag für Berlin-Brandenburg.
Wir freuen uns auf einen gemeinsamen Austausch über Kurt Tucholskys Blick auf die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen seiner Zeit und über die Frage, welche Lehren sich aus der Weimarer Republik ziehen lassen – und welche Parallelen sich vielleicht auch heute erkennen lassen. Natürlich können auch Bücher vor Ort erworben werden.
Der Eintritt ist frei, Spenden werden erbeten.

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